Achtsamkeitsübung 7

Achtung, fertig, los!

Nun haben wir uns sechs Tage lang mit unseren Gefühlen und einem achtsamen Umgang mit ihnen beschäftigt. Es gab für jeden Tag eine Übung, mit der wir einen bestimmten Aspekt vertiefen konnten. Nun ist es so, dass alles Wissen und jede Einsicht, die besten Absichten nicht viel nützen, wenn wir sie nicht wirklich in die Tat umsetzen. Es wird uns kaum merklich besser gehen, wenn wir uns zwar vornehmen achtsam zu ein, aber nie inne halten und genau hinsehen. Was nützt uns die Erkenntnis, dass Gefühle einfach sind, wie sie sind, wenn wir sie weiterhin immer wieder bewerten und kritisieren?!

Daher ist es wichtig, immer wieder achtsam und geduldig auf unsere Gefühle und Empfindungen zu schauen, und diese zu verfolgen.

Nun, wie wir sicherlich alle gemerkt haben, ist dies leichter gesagt als getan. Gerade wenn etwas neu für uns ist, klappt es selten beim ersten Mal. Wichtig ist nicht das wir es, ohne in alte Muster zu tappen „durchziehen“. Wichtig ist, das wir dabei bleiben – das wir behutsam, geduldig, mit Freude und ohne Druck auf uns achten. Es immer wieder zu versuchen, auch wenn wir das nur ab und zu tun, bringt uns näher zu uns und dem was wir wollen. Und wir werden merken, wenn wir genug üben, geht es irgendwann ganz von alleine, ohne dass wir uns anstrengen, oder es vielleicht bewusst merken.

Übung 7 – üben

Der heutige, und letzte Hinweis lautet deshalb:

üben
üben
üben

(Das ist ausnahmsweise ganz leicht zu merken)

„Das Einmaleins der Achtsamkeit“ (Jessica Walker)