Ich hör jetzt auf zu rauchen! Die ersten Wochen

Och naja, und wie wär´s als

„Gelegenheitsraucher“?

 

Manchmal nervt´s mich richtig, weil es ist oft harte Arbeit! Aber dann bin ich doch wieder total stolz, auf dem Weg nach ganz oben!

Durchhalten, den Durchblick behalten und durchatmen!

Ich sag´s wie´s is, es wird grad nicht Leichter sondern Härter. Aber, ich halte durch, weil ich „will es“ echt!

Ok, es ist von Tag zu Tag und von Situation zu Situation verschieden. Mal einfacher mal nicht so toll. Aber ich denke schon jeden Tag daran wie super es wäre jetzt „mal eine zu rauchen“. Es ist gemein, ich könnte heimlich rauchen, das es niemand mitbekommt, aber das ergibt keinen Sinn. Mir wäre es nämlich tatsächlich ziemlich egal was Andere denken, ich möchte es vor mir selbst einfach nicht rechtfertigen müssen – dann sag ich mir, ganz auf die wohlwollende „Therapeuten-Art“, das ich auch nicht so hart mit mir in ´s Gericht gehen darf – hm, aber was ist das? Ausrede oder Wahrheit? Ich bin durcheinander.
Ich versuche dann in den schwachen Momenten meine „Pro-Nichtrauchen“ Liste vor meinem inneren Auge runterzurattern. Das funktioniert meistens ganz gut. Manchmal brauch ich das auch gar nicht, da werde ich dann recht schnell von etwas abgelenkt und dann ist es auch wieder ok.

Meine Befürchtungen die ich hatte und der Stand nach ca. 4 Wochen:

  • Es wird ganz furchtbar und ich werde es nicht schaffen, ich werde tierisch leiden.
    > Nein, aber etwas. Auf einer Skala von 0 (=easy peasy) bis 10 (=die Megahölle) würde ich mich im Moment bei 5 bis 6 einordnen.      
  • Meine Haut wird explodieren, ich bekomme sofort Pickel und muss drinnen bleiben.
    >Ja, also in den letzten 1 bis 2 Wochen hat hier die Entgiftung alles gegeben, ich sehe zeitweise recht schlimm aus.
  • Ich werde nur noch essen, als Ersatzbefriedigung.
    >Nö. Also ich habe mittlerweile tatsächlich mehr Hunger, auch Morgens, das ist ganz neu für mich. Aber Essen als Ersatzbefriedigung ist es nicht.
  • Ich werde ja automatisch 200 – 300 Kalorien weniger verbrennen und total aufgehen.
    >Bisher hält sich die Gewichtszunahme in Grenzen. Max. 1 – 1,5 Kilo. Das kann sich aber auch noch ändern habe ich gehört.
  • Ich kann nie mehr Kaffee trinken – weil da gehört ja ne Zigarette dazu & Kein Alkohol ohne Zigaretten.
    >Das funktioniert beides sehr gut auch ohne Zigarette!
  • Meine Stimmung wird ganz furchtbar sein und ich werde alle um mich herum vergraulen.
    >In den ersten Tagen war ich „angeblich“ etwas angespannt und leicht reizbar. Hat sich aber sehr schnell gelegt. Jetzt bin ich, ich würde sagen „normal nörgelig“, eine Frau bin ich ja schon immer noch.

Fazit: Die anfängliche Übermotivation ist verflogen, aber es gibt eben Höhen und Tiefen. Ich werde das schon schaffen. Ist doch klar und total ok das ich schwache Momente habe, in diesen Momenten stark zu bleiben ist jetzt wohl meine Aufgabe und Herausforderung.

 

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